Wunderheiler?

Welche Heilungserfolge hast du mit alternativen Heilungsmethoden erzielt?

Wunderheiler?

Beitragvon peter-o » 15.11.2008, 11:30

Hallo Freunde!
Wer gestern, am 14.11. 2008 auf Pro 7 die Sendung "Galileo" verpasst hat,
kann sich diese noch mal am 18.11. 2008 um O:10 ansehen oder aufnehmen.

Dort ging es um Wunderheiler, die zum Teil von begabten Schauspielern dargestellt wurden und erfolgreich (!) „heilten“.

Das wird sicher jede Menge „Heiler“ auf die Palme gebracht haben,
auch wenn es hier kaum Palmen gibt.
Ich rate ja auch immer einigen lieber in eine gute Laienspielgruppe zu gehen,
anstatt Heiler zu spielen.
Fakt ist aber, dass auch Selbstheilungskräfte aktiviert werden können....
und die Hand folgt eben der Vorstellung, bzw. dem Geist
und Geister können heilen! (Siehe - Edson Queiroz und der Geist Dr. Fritz)
(Hypnoseseminarteilnehmer und Niederbayern, die an meinem Seminar teilgenommen haben,
wissen, was ich meine!) :roll:

Ich finde es nur schade, dass die Ärzte lieber teure Pillen mit Nebenwirkungen verschreiben,
anstatt auf Placebos auszuweichen,
die sie manchmal natürlich auch verschreiben, weil sie den Effekt kennen,
den sich „Heiler“ oft teuer bezahlen lassen.
Der Erfolg wäre ja dann wahrscheinlich bei mindestens 50% der Patienten der gleiche. :wink:

Ich wünsche allen ein schnupfenfreies Wochenende.
Peter-O
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Schauspieler als Heiler!

Beitragvon peter-o » 28.11.2008, 12:39

Liebe Das-Ungernleser,
das fatale ist ja, dass sogar selbst ernannte Geist-Heiler,
die von nix eine Ahnung haben, wie die Schauspielerin, mit viel Theater Erfolge erzielen können, :roll:
die sie sich dann auch noch sehr gut bezahlen lassen, obwohl die Arbeit in den meisten Fällen der Patient selber macht.
Ich habe inzwischen HIER das Video zum Thema "Selbstheilungskräfte-Aktivieren" aus der Sendung "Galileo" gefunden.
Viel Spaß beim Gucken wünscht Euch
Peter-O
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Schauspieler ais Heiler

Beitragvon Lissa » 28.11.2008, 18:42

Lieber Peter, Danke dass du den Film ins Forum gestellt hast, da ich ihn versäumt hab.
Man weiß nicht was für eine Diagnose die Frau hatte, jedenfalls hat sich jemand um sie bemüht und ist auf ihren Schmerz eingegangen, ich glaube schon dass die Wirkung gewisse Zeit anhält.
Was mich verstörte, so leicht wird man verscheißert.
Ich sende dir viel Licht und Liebe
Lissa :oops:
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Geistheilung!

Beitragvon peter-o » 09.12.2008, 18:50

Nochmal zum nach-Denken

Zitat:Fakt ist aber, dass auch Selbstheilungskräfte aktiviert werden können....
und die Hand folgt eben der Vorstellung, bzw. dem Geist
und Geister können heilen! (Siehe - Edson Queiroz und der Geist Dr. Fritz)


Dazu muss ich mal was erklären.
Vielleicht haben ja schon mal einige von Euch davon gehört, dass der Esoteriker über vier Körper verfügt.
1. der materielle Körper
2. der aetherische Körper

3. der Astralkörper und
4. der Mentalkörper.

Der Nichtesoteriker verfügt nur über seinen materiellen Körper und nur noch am Rande über den „Ätherkörper“
und an den würde er auch nicht glauben, wenn er nicht mit dem EEG messbar wäre.

Dann gibt es da noch kluge Leute,
die manchmal von den tollen Leistungen des "menschlichen Geistes" reden.
Das sind dann offenbar die, die die Existenz des menschlichen Geistes immerhin für möglich halten,
obwohl man ihn ja nicht sehen kann und sie sonst nur glauben wollen,
was sie sehen, anfassen und beweisen können.

Gehen wir einmal davon aus, dass Gleiches mit Gleichem kommunizieren
und untereinander intervenieren kann, wird es verständlich,
dass ein körperliches Gebrechen, wie ein Knochenbruch mittels eines materiellen Hilfsmittels,
einer Schiene oder eines Gipsverbandes wieder in die richtige Lage
oder eben in Ordnung gebracht werden kann.
Für das Heilen des Bruches ist dann der Geist zuständig.
Eine Schnittwunde kann mit einem Pflaster oder einem Verband versorgt werden,
aber heilen kann sie nur der Geist des Menschen.

Hat der Geist aber den menschlichen Körper verlassen, heilt nix mehr! :cry:
Eigentlich schade und ein Nachteil für die Menschen,
die an Geister (eigene oder fremde) nicht glauben!

Ich wünsche allen trotzdem gute Besserung.
Euer Peter-O
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Beitragvon gretl » 10.12.2008, 01:49

Von daher denke ich das das Höhere Bewusstsein, meine Bezeichnung von Geist, nicht im Menschen zu finden ist, sondern das der gesamte Körper das Höhere Bewusstsein ist, der sich erfährt. So glaube ich das alles was uns begegnet, wiederfährt, ob Scharlaterie oder nicht einen Sinn in sich trägt. In diesem Fall geht es vielleicht um das fehlende Vertrauen zu sich selbst?

So heilt dieses Bewusstsein nicht nur "mechanisch", es agiert auch zum Zweck der Heilung. Z:Bsp. komme ich zu nahe an eine Feuerquelle warnt dieser sofort durch äußere Erscheinungsformen, die sich durch Rötungen bis zu Brandblasen zeigen können. Manchmal dauert es auch bis sich Äußerlich was zeigt. Und der Klient wird sich wundern das beim nächsten Zusammenbrall der Ursachen sein altes Krankheitsbild wieder zum Vorschein kommt.

Wie sagte es Peter so schön, wer nicht hören will muss fühlen. (ich habe gelernt :wink:)

Alles Liebe
Gretl
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Beitragvon Horus » 21.04.2009, 08:23

Meine Lieben...

Der Eine glaubt nur an die Stofflichkeit eines vergänglichen Menschen, der Andere fühlt, und empfindet, dass da noch weit mehr sein muss, was die Ganzheit dessen was der Mensch ist ausmacht...

So ist es dann auch mit dem Thema "Heilen". Viele Menschen glauben ausschließlich an die wissenschaftlich begründete Schulmedizin. Andere, und es werden immer mehr, öffnen sich auch feinstofflichen Heilweisen, wie Homöopathie, Bach-Blütentherapie, Reiki, Geistheilung, u.s.w.

Dies zeigt uns auf, dass wir Menschen in unserer Erkenntnis über uns selbst, und über Möglichkeiten des ganzheitlichen, ursächlichen Heilens unser Bewusstsein ausdehnen...

Das Leben in all seinen Erscheinungsformen, ist voll von Geheimnissen, die wir möglicherweise noch garnicht alle erkannt haben...
Daher plädiere ich dafür, das Bekannte, und bewährte zu nutzen, darüber hinaus jedoch kann ein jeder für sich selbst forschend nach weiteren Möglichkeiten suchen...
Kennt ein jeder sich selbst doch am Besten. Wer soll denn besser wissen, was uns gut tut, als wir selbst?....

Nehmen wir doch die Verantwortung für unser Leben, unsere Gesundheit in erster Linie in die eigenen Hände, und versuchen Wege zu finden unser Leben mit all seinen Herausforderungen zu meistern!...

Forsche ein jeder, und teile er seine Erkenntnisse mit anderen.....

Liebe Grüße
Horus
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Beitragvon Gast » 21.04.2009, 10:01

Als um das Jahr 1969 die ersten Nachrichten über philippinische Heiler in Europa (und auch in Deutschland) eintrafen und die ersten Patienten nach ihrer Rückkehr teils begeistert, teils enttäuscht über ihre Erlebnisse berichteten, griff auch sehr schnell ein Teil der Presse das Thema auf. Ganz gleich, ob nun dafür oder dagegen Stellung genommen wurde, in jedem Fall wurde der Angelegenheit durch die Einführung des Wortes "Wunder" der Anstrich des Sensationellen oder auch des Dubiosen gegeben. Jeder berichtende Journalist sprach nur von "Wunderheilern", obwohl sich die philippinischen Heiler nie so nennen, sondern sich nur als Faith Healer oder Psychic Healer bezeichnen.

Mitte Mai flogen Reporter der deutschen Illustrierten "Stern" und "Neue Revue" mit einer Gruppe von 19 Patienten, Prof. Bender aus Freiburg und einem Hamburger Internisten Dr. Wartenberg auf die Philippinen zu Tony Agpaoa in Baguio. Die Gruppe blieb rund zwei Wochen auf den Philippinen.

Kurze Zeit nach der Rückkehr dieser Gruppe erschien in der "Neuen Revue" ein wohlwollender Bericht über die Beobachtungen bei Tony Agpaoa.


Der "Stern" dagegen, der bekanntermassen über viele Dinge entstellend und negativ berichtet, brachte eine völlig abwertende Schilderung unter dem Titel "Der Heiland mit den flinken Fingern" (Stern Nr. 29 vom 11. Juli 1971). Agpaoa wurde als "genialer Taschenspieler" hingestellt, der mit künstlichen Folien offene Wunden imitiere und mit einem Zweikomponenten-Farbstoff Blut vortäusche.

Die Illustriertenberichte über die philippinischen Heiler liessen auch das Fernsehen nicht ruhen. Unmittelbar nach Erscheinen des Sternberichtes machte sich am 10. Juli 1971 eine Reportergruppe unter Immo Vogel für die Sendung "Report" der ARD auf die Reise zu Tony Agpaoa.

Die erste Operation fand an einem hoffnungslos Krebskranken statt. Agpaoa gab ihm nur noch vier Wochen Zeit hoffte aber, ihm seinen schweren Zustand erleichtern zu können.

Vor der Operation trat Agpaoa vor Dr. Lissner, streifte die Ärmel hoch und forderte ihn auf, zu untersuchen, ob er irgend etwas verborgen hätte. Lissner fand nichts. Als Agpaoa mit der Operation begann, bat er den Arzt mit seinen Augen ganz dicht an die Operationsstelle heranzugehen und genau zu beschreiben, was er sähe. Der Mediziner beschrieb, er sähe die Wunde, die Öffnung des Körpers, jetzt ein Stück des freigelegten Harnleiters und darüber ein Tumor von der Grösse eines Gänseeis. Agpaoa legte den Tumor frei, lockerte ihn, entfernte ihn schließlich und legte ihn Dr. Lissner in die Hand. Der Tumor war körperwarm. Er roch entsprechend. Die Wunde wurde jetzt wieder in der bei Agpaoa üblichen Art geschlossen. Dr. Lissner war zunächst sehr verwirrt. Später kontrollierte man gemeinsam die Harnausscheidung des Patienten, die vorher durch den Tumor blockiert worden war. Sie kam in Gang, obschon die Niere rettungslos lädiert war.


Danach wagte Dr. Lissner die Frage, ob Agpaoa ihn selbst wohl auch operieren könne. Er litt seit langem an Polypen in der Nase. Agpaoa war einverstanden. Ich assistierte. Die Gattin Dr. Lissners war ebenfalls anwesend. Der Patient bekam ein grosses Handtuch um den Hals gelegt, Agpaoa öffnete die Nase vom Nasenrücken her und forderte die etwas schockierte Frau des Arztes auf, sich die Nase ihres Mannes von innen anzusehen. Agpaoa legte dann die Polypen frei und forderte mich auf, mittels einer kleinen Zange die freigelegten Polypen abzuzwicken, was ich tat. Dann zog Agpaoa seine Hände weg, und die Nase war wieder geschlossen. Das Ganze hatte vielleicht zwei Minuten gedauert.

Dr. Lissner war sehr mit Blut beschmiert. Man wusch ihm das Gesicht, wonach er noch etwas überrascht und blaß sitzenblieb, obwohl er keinerlei Schmerzen empfunden hatte. Jetzt probierte er seine Nasenatmung aus und sagte begeistert, er bekäme jetzt zum erstenmal seit zwanzig Jahren wieder richtig Luft. Am Ende der Operation hatte Agpaoa einen Wattebausch genommen, ihn in die blutende Wunde getaucht und Dr. Lissner dann in die Hand gedrückt: 'Lassen sie es untersuchen!', sagte er. Der Arzt gab den Wattebausch jedoch dem Fernsehreporter und bat ihn, ihm nach der Laboruntersuchung Bescheid zu geben. Dr. Lissner hat keinen Bescheid erhalten.



Gruss
Dreas
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Beitragvon Horus » 21.04.2009, 20:55

Hallo Alle,
lieber Andreas... Ich kann Deinen Bericht aus eigener Erfahrung bestätigen...


Auch ich wollte Euch ein bisschen erzählen von meinen Erfahrungen mit diesem Thema...

Wie ich anderen Orts schon mal erwähnte, lebte ich vor über 20 Jahren einige Zeit auf den Philippinen...

Dort, gibt es, für uns, recht seltsame Wege des Heilens...

Mich interessierte dieses Thema sehr. Und, wenn jemand aus dem Bekanntenkreis zu einem Heiler ging, war ich natürlich dabei...
Manchmal machte ich mich auch selbst auf die Socken und suchte einen Heiler auf...

Bei einem durfte ich ein paar Tage zuschauen. Er führte so genannte Geistoperationen durch. Das heißt, er öffnete den Körper, aber ohne Messer, oder sonst etwas.
Es war sehr erstaunlich, er strich mit seinem Finger, im Abstand von wenigen Zentimetern über die Hautoberfläche, ohne diese zu berühren...

Im nächsten Augenblick war dann ein Schnitt, ganz fein, wie mit einem Skalpell in der Haut, der blutete...
Dann ging er mit seiner Hand in diese Wunde, in den Körper und holte da irgend etwas heraus...
Die Wunde schloss er wieder einfach dadurch, dass er ein kleines Heftpflasterchen daraufklebte und mit der Hand darüber strich...

Er arbeitete mit seinen blosen, unsterilen Händen und sterilisierte auch nicht das Wundgebiet. Wenn die Patienten dann nach ein, oder zwei Tagen noch einmal zur Untersuchung kamen, war die Wunde wunderschön geschlossen und verheilt...

Einmal bei einer Operation, als ich ihm so skeptisch zuschaute, nahm er einfach meine Hand in die seine, und machte mit meinem Zeigefinger im Abstand von wenigen Zentimetern so eine kurze Bewegung...

Ich selbst spürte zwar nichts, aber im nächsten Moment war wieder ein feiner Schnitt in der Haut des Patienten zu sehen, der blutete.
Er ging mit seiner Hand wieder in den Körper und holte auch wieder etwas heraus...

Ein Patient wurde von 4 Männern hereingetragen. Er hing wie fast leblos in Ihren Armen. Sie legten ihn auf die Behandlungsliege. Der Heiler tat sein Werk und nach der Behandlung stand der Patient auf und ging selbständig wieder nach Hause....

Noch eine etwas drastischere Variante möchte ich Euch erzählen:
Ein junger Patient hatte eine etwa Faustgroße Zyste am Gesäß...
Wie gewohnt öffnete der Heiler die Haut und zerrte dann die Zyste aus dem Körper, wobei der bindegewebige Sack, der den Inhalt umgab platzte, und das ganze unappetitliche Zeug durch den Behandlungsraum flog...
Zwei Tage später kam der Patient wieder und die Wunde war wunderbar verheilt. Er war wieder glücklich...

Auf gleiche Weise wurde eine Frau von einem Knoten in ihrer Brust befreit... Und als sie wieder kam, war nichts mehr zu sehen!...

Was für ein Segen für diese armen Menschen, die kein Geld für eine schulmedizinische Behandlung unserer Art haben...

Stellt sich für uns die Frage: "Was können wir daraus lernen"?....
Wie einfach könnten wir vielleicht die Probleme unserer medizinischen Versorgung lösen?....
Durch statt besserwisserische Ignoranz, eine forschende Offenheit?...
Zum Wohle der Menschen?....

Liebe Grüße

Horus
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Beitragvon Gast » 22.04.2009, 07:05

Hallo Horus,dein Beitrag hat mir gut gefallen.Ich versuche mich im Geistheilen und hatte gute Ergebnisse.Menschen wie die Heiler von den Philippinen werden als Wilde bezeichnet und man meint sie sind mit dem Teufel im Bund.Dabei ist es ganz einfach zu erklären,sie sind mit der Natur im Verband.Unsere Zivilisierte Gesellschaft hat dieses Verbundensein mit der Natur längst verloren und kann darum nichts mehr.Ja der Körper heilt sich auch selber aber wenn wir noch die Gabe der Naturvölker hätten ginge das Heilen auch schneller.Wie siehst du das Ganze?
Gruss
Dreas
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Beitragvon Horus » 22.04.2009, 07:31

Lieber Andreas...

Da ich ja eine Zeit lang dort auf den Philippinen, direkt mit den Menschen in der Natur lebte, konnte ich sie auch kennen lernen....
Leider haben wir hier in unseren Ländern oft so ein Gefühl von Überheblichkeit....
Jedoch ich kenne beide Seiten. Mag unsere Schulmedizin auch ihre Berechtigung haben, so ist sie in meinen Augen alleine, bestimmt nicht der Wahrheit letzter Schluss...

Was ich da so auf den Philippinen bei den Heilern erlebte, empfand ich als natürlich. Der Natur entsprechend!...
Der Mensch in Einklang mit der Natur, und mit Gott...
Ich habe einen großen Respekt vor ihnen, und ihrer Art zu leben.

Auch hat mich vieles beeindruckt, und ich konnte auch viel lernen für mich, was den Umgang miteinander, in der Familie, zwischen den Generationen, u.s.w. betrifft...

Die Menschen dort, sind in der Regel sehr religiös. Gelebte Religion ist ein wichtiger Teil ihres Alltags. Sie haben jedoch über die bei uns gelebte Religion hinaus, ihre eigenen spirituellen Bräuche und Kräfte....

Vieles von den Fähigkeiten des Schutzes, und des Heilens wird in den Familien an die Kinder weitergegeben....

Statt sie zu belächeln, sollten wir lernen, was wir von diesen Menschen noch alles erfahren, und zum Nutzen der kranken Menschen hier bei uns einsetzen könnten.

Es geht meines Erachtens um das Wohl der Menschen die Hilfe benötigen, und nicht um den finanziellen Gewinn der Medizinlobby....

Wenn Du in der Richtung arbeitest, so empfinde ich dies als einen guten Weg.
Möge Deine Arbeit gesegnet sein!..

liebe Grüße

Horus
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Beitragvon Gast » 22.04.2009, 08:47

Lieber Horus, ich freue mich mit dir gedanklich auf einer Welle zu liegen.
Danke für den Segen.Ich mache das nur auf Empfehlung.Bleibe im Hintergrund und möchte nicht erkannt sein.Manchmal biete ich meine Dienste an,in dem ich sage jemanden zu kennen der das kann.
In der Zeit bei den ZJ musste ich vieles unterdrücken weil mir gesagt wurde das kommt vom Teufel.Mit dem letzten Apostel wären alle Gnadengaben dahin.
Schwamm drüber.
Lieber Gruss
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Beitragvon Ilka » 22.04.2009, 08:53

Lieber Horus,

auch ich durfte Heiler aus den Philipinen hier in Deutschland kennen lernen. Sie haben mich durch ihre tiefe Religiösität, ihre Freude und ihre Bescheidenheit tief beeindruckt. Wir können ganz viel von diesen Menschen lernen. Der tiefe Glaube, das Vertrauen in Gott und auch ihre Ergebenheit Allem gegenüber, was nicht in ihrer Macht steht, sowie das Gefühl des Respekts und der Verbundenheit mit Allem was Gott geschaffen hat, hat mich zutiefst berührt und beeindruckt. Ich selbst wurde auch operiert und kann nur bestätigen, das alles was da vor sich ging wirklich und echt war.
Warum nur ist es für uns westliche Menschen so schwer geworden, diese Dinge zu glauben? Das nur-rationale Denken hat einen so übertrieben hohen Stellenwert bekommen, dass kaum noch Platz bleibt für ein Leben in dem auch "Wunder" geschehen dürfen. Warum macht uns Westlern das Glauben an Wunder so viel Angst? Ist es die Angst vor dem Nicht-Kontrollierbaren, dem Nicht-Erklärbaren? Die Angst des Materialisten, dass es doch noch irgendwo eine höhere Intelligenz gibt, die Alles lenkt und leitet und ihre eigenen Gesetze hat? Die Wissenschaftsgläubigkeit ist zu einem regelrechten Götzen geworden. Der Satz "Das ist wissenschaftlich erwiesen" scheint mit sofortiger Wirkung alle Zweifel der hartnäckigsten Skeptiker hinwegzufegen. Aber wie oft haben sich die Wissenschaftler geirrt, wie oft haben sie ihre Thesen berichtigen müssen? Es ist so schade, dass unsere Gesellschaft sich von allem abschneiden lässt, was mit Intuition, Glaube, Hoffnung und Liebe zusammenhängt. Wir Menschen haben es zugelassen, wurzellos zu werden. Die aktuelle Krise ist mit ein Ausdruck dieser fehlgeleiteten Erziehung und dieser negativen Entwicklung. Wenn wir Menschen uns von Gott, der Natur, ihren Gesetzen und der Gemeinschaft und unserer Verantwortung gegenüber unserem Umfeld abwenden, dannn begehen wir Verrat am Selbst und müssen leider die Konsequenzen dieser Handlungsweise tragen. Das durchleben wir ja auch im Moment.

Die Naturvölker zeigen uns in dieser Hinsicht den Weg aus der Krise. Wir sollten wieder Raum schaffen für diese Art der respektvollen Lebenseinstellung und dem liebevollen, bewussten Handeln uns selbst und unserem Nächsten gegenüber.

Vielen Dank für Deinen Bericht.

Herzliche Grüsse

Ilka
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Beitragvon Gast » 22.04.2009, 09:18

Hallo Ilka,ich nehme mal an das in der heutigen kurzweiligen Welt manche Kranke nicht mehr den Nerv dazu haben auf lange Genesung zu warten.Es muss alles schnell gehen.Und ist jemand auch nicht krank so will er doch Erfolg haben und das am Besten schon gestern.Es interessiert den Bürger gar nicht was er isst,sondern hauptsache es schmeckt.Und Shows sind zur Unterhaltung da,nicht zum Nachdenken darum auch der grosse Zulauf in Magic-Shows.
Gruss
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Beitragvon Horus » 22.04.2009, 09:55

Lieber Abdreas, liebe Ilka....

In der Zeit bei den ZJ musste ich vieles unterdrücken weil mir gesagt wurde das kommt vom Teufel.Mit dem letzten Apostel wären alle Gnadengaben dahin.


Gott sei dank gehen die Zeiten zu Ende, wo irgendwelche "selbsternannte Vertreter Gottes" ihre Macht missbrauchen konnten, und die menschen in die Irre führen, und von sich abhängig machen konnten....

Heute trauen sich immer mehr Menschen selbst zu denken, und selbst zu erforschen....

Und das ist auch gut so. Es ist an der Zeit, wo die Menschen lernen sich selbst zu erkennen, die Natur beobachten, und sich trauen, ein neues, für ihr Empfinden besseres spirituelles Bewusstsein zu entwickeln....
Der "Teufel" war und ist der beste Handlanger für die Machenschaften von Kirchen und Religionen...

Und, wenn wirklich alle "Gnadengaben dahin wären", gäbe es kein Leben mehr auf dem Planeten...

Gnadengaben sind vielfältiger Natur. Sie beinhalten alles was das tägliche Leben uns schenkt!...

Nichts, aber auch garnichts ist selbstverständlich!!!....

Es interessiert den Bürger gar nicht was er isst,sondern hauptsache es schmeckt.Und Shows sind zur Unterhaltung da,nicht zum Nachdenken darum auch der grosse Zulauf in Magic-Shows.


Da siehst Du mal wie weit wir schon gekommen sind. Ein Tier in der Natur weis sehr wohl, was ihm bekommt, und was ihm gut tut, und wählt weise aus... Und, wenn es genug hat, hört es auf!...

Entschuldige, aber der Mensch "frißt einfach alles, und kennt keine Grenzen"!...


Liebe Ilka...

Ich kann aus eigener Erfahrung Deine geschilderte Sicht nur bestätigen. Ich habe es ganz genau so erfahren.

Warum macht uns Westlern das Glauben an Wunder so viel Angst? Ist es die Angst vor dem Nicht-Kontrollierbaren, dem Nicht-Erklärbaren? Die Angst des Materialisten, dass es doch noch irgendwo eine höhere Intelligenz gibt, die Alles lenkt und leitet und ihre eigenen Gesetze hat? Die Wissenschaftsgläubigkeit ist zu einem regelrechten Götzen geworden. Der Satz "Das ist wissenschaftlich erwiesen" scheint mit sofortiger Wirkung alle Zweifel der hartnäckigsten Skeptiker hinwegzufegen.


Hier gebe ich Dir ebenfalls recht. Es scheint schon etwas mit der Angst zu tun zu haben, die Kontrolle zu verlieren....

Und noch ein Punkt spielt da wahrscheinlich gewaltig mit hinein. Es sind die Macht-, und finanziellen Interessen, um die sich einige da wohl fürchten!....

Wir Menschen haben es zugelassen, wurzellos zu werden.


Leider. Auch in unserer Kultur gab es früher noch ein tiefes Wissen über die Geheimnisse der Natur und der Heilpflanzen...

Dies jedoch wird von bestimmten Lobbisten, und den Regierungen verdrängt und als überholt, und gefährlich abgestempelt...

Wie heißt es so schön?...
Zurück zu den Wurzeln!.....

Was können wir tun?.... Jeder einzelne von uns...

Liebe Grüße

Horus
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sie sind einfach, klar, und wahr!
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Re:

Beitragvon conzuela » 22.04.2009, 14:36

Auch wenn ich bisher noch nicht so intensive Erfahrungen sammeln durfte, sondern mehr im Bereich Reiki, Edelsteine, Bachblüten.... so finde ich solche Erzählungen immer wieder unglaublich und wunderschön und ich denke auch, dass immer mehr Menschen bewusst hinterfragen und sich auch der nicht so rationalen Welt öffnen werden bzw es bereits tun.


Eine Frage dazu ging mir beim Lesen eurer Texte dabei durch den Kopf...
Wisst ihr ob es in Deutschland bzw. vorzugsweise Österreich auch Ausbildungen oder Möglichkeiten des erfahrbar machens dazu gibt?


Liebe Grüße

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